|
Anfang des Jahres kamen noch ein paar Versuche mit Oelpastellen.
Der Clown ist immerhin 50 x 64 cm groß und gefiel meiner Tochter ganz enorm.
Das nächste Bild war wieder durch einen Eindruck von der Strasse entstanden. Mittels Spraydose hat jemand einen tollen Sonnenuntergang mit Welle zu Papier gebracht, mein Versuch dies mit Kreide nachzuvollziehen kann nur als Gedankenstütze verstanden werden.
Dann wieder mal ein Portrait, diesmal mit Aquarell.
Aquarellfarben und der Pinsel scheinen nun immer mehr Einfluss zu nehmen. Die Aquarelle sind zum Teil recht großformatig. Meist so 60 bis 70 auf 50cm.
Dann zwischenrein wieder mal die Pastellkreide und nun auch mal Acrylfarbe. Aus älteren Acrylfarben, vorwiegend Leuchtfarben, und einer Spachtel ist die folgende Spielerei entstanden.
Dann ein Bild mit Aquarellen, welches ich Monate zuvor mit Pastellen gemalt hatte. Die Farben mögen ja noch Interessant sein, aber der Kontrast lässt extrem zu wünschen übrig. Die Bider in den beiden Techniken sind einfach unterschiedlich. Ein Nachvollziehen der einen mit der anderen Technik ist nicht möglich bzw. führt nicht gerade zu gelungenen Ergebnissen.
Dann noch ein richtig tolles, großes Bild in der Aquarelltechnik auf einem großen Bogen Büttenpapier. Es wurde nach einer Fotographie aus einem Tierbuch gemacht. Leider wirkt es hier auf dem Bildschirm extrem flach.
Die nächsten Monate sind chaotisch. Immer wieder alte oder neuen Techniken. Vielleicht eine Suche nach meinem favorisierten Medium?
Ein Ausflug in eine weitere Dimension, das Malen von Aquarellen auf einer mit Strukturmittel vorbereiteten Oberfläche. Es entstehen klasse Effekte. Es kommen später noch mehr Bilder in dieser Technik.
Doch dann wieder Pastelle auf Fotokarton oder Mi-Teintes.
Dann wieder das Aquarell,die Farbstifte, die Kohle und Versuche mit andersartigen Techniken.
Das Bild hier ist im Original sehr interessant. Ich habe mit Aquarellfarben, möglichst schreiende Farben gemischt und wieder zusammengebracht. Die Möglichkeiten der Farben haben mich selbst sehr überrascht.
Und dann kam er, Bob Ross. Beim Zappen bin ich auf einem türkischen Sender hängen geblieben, wo ein Wuschelkopf binnen Minuten recht ansehnliche Bilder auf die Leinwand “zauberte”. Ich verstand kein Wort, war ja auch in türkisch, aber für den Aufnahmeknopf auf dem Videorecorder hat es gereicht.
Auf einem Ordner-Umschlag habe ich dann den hier sichtbaren Versuch unternommen, etwas ähnliches zu schaffen. Booh - siehe da es klappt, nicht in Oel, aber mit den billigsten Acrylfarben. Leider blättern die mittlerweile vom beschichteten Ordnerrücken ab. Dann noch ein Versuch mit Aquarellfarben und Deckweiß.
Hier bin ich aber wieder bei meinen Pastellen und meiner alten Darstellungsart angelangt.
I ch habe immer viele Bücher gelesen und verschlugen. Ein Buch über Gauguin hat mich dann dazu veranlasst folgendes Bild zu malen, es wurde mit Deckfarben gemalt und mit Spüli durchsetztem Malwasser. D.h. es bleiben beim Trocknen die speziellen Strukturen im Farbauftrag sichtbar.
Dann war ich tatsächlich mal bei anderen Hobbymalern, bei einem Volkshochschulkurs. Ich wollte das Medium Acrylfarben mal ausprobieren. Es entstanden die folgenden 4 Bilder.
Diese Berglandschaft, z.T. mit Techniken aus dem Bob Ross-Umfeld. Das Bild besteht aus Leuchtfarben. Nicht gedacht, aber wahr. Die anderen haben schwer gestaunt. Es war ein total kitschiges, leuchtendes, schreiendes Bild. Ich habe dann richtig dick Schwarz darübergepinselt und mit einem alten Handtuch abgereiben. UND aus dem schreienden Farbenwirrwarr wurde ein gedrückte Gewitterstimmung in den Bergen.
Das nächste Bild sollte möglichst ein Gleichgewicht zwischen zwei Farben herstellen.Eigentlich waren quasi zwei Blöcke zu malen, ich war aber zu schnell und habe dennoch ein Gleichgewicht weitgehend erreicht.
Dann hab ich noch den Pfau gemalt, ich wollte die Farben und Möglichkeiten noch etwas genauer erkunden. Zum Teil lasierend, zum Teil deckend, z.T. metallische Farben und zum Teil direkt aus der Tube wurden die Farben aufgetragen. Das Bild entstand binen weniger Minuten, aber mit hohem Materialeinsatz.
Dann waren nur noch wenige Minuten über, ein paar Farben noch auf der Pallette, in den Falschen noch ein paar Reste. Daraus entstand dieses knallige “Portrait”.
Wieder Zuhause. Arbeiten mit Pastellen:

Die folgenden Blumenbilder sind technisch recht unterschiedlich entstanden.
Viele Lagen Pastell, immer wieder mit Spray fixiert.
Acryllasuren, Pastelle und Kohle.
Acryllasuren, Pastelle und deckender Acrylfarbauftrag.
Hier wurde auch eine Technik verwandt, deren Namen ich vergessen habe. Es sollen immer die Ränder frei stehen bleiben, so dass der Hintergrund durchscheint.
Dann ein Portrait mit begrenzten Farbmitteln, das übrigens einiges an Ähnlichkeit hat.
Noch eine Aquarellübung, Lasurtechnik. Das Gleiche ist auch mit Acrylfarben möglich.
Dann habe ich viele Bilder mit Pastell auf großen Mi-Teintes-Bögen gemalt, die meisten gingen an die Kinder der Umgebung. Ich habe viele Nachmittage mit den Kindern malend auf der Terrasse verbracht. Schließlich war es ein Jahrhundert-Sommer. Wenige Bilder sind davon bei mir geblieben. 
Dann wieder ein paar Versuche in Bob Ross-Technik. Ein Versuch davon blieb bei mir:
Hier noch ein Acrylbild als abschreckendes Beispiel. Die Wetterwirkung ist zwar erzeilt, aber die perspektivischen Gesetzte wurden missachtet.
Dann wieder mit Pastellen: Muscheln am Strand und die ersten Akt-Versuche. Abgemalt aus einem Buch. Die Aktmalerei ist wohl wirklich die schwerste Art der Malerei, nicht wegen den Rundungen, Lichtern, Farben, sondern wegen der schonungslos offensichtlichen Fehlern bei den Proportionen und Perspektiven.
Wie angekündigt kommen noch ein paar Bilder, die auf vorbereiteten (gespachtelten) Untergründen mit Aquarellfarben gemalt wurden.
|